Warum willst du unbedingt einen Job?
„Sie wissen schon … Sicherheit.“
Von welcher Art von Sicherheit sprechen Sie? Fühlt es sich für Sie sicher an, Ihr finanzielles Schicksal in die Hände anderer zu legen?
Dieser Appell richtet sich sowohl an unternehmerisch denkende Menschen als auch an solche, die sich die Sicherheit eines festen Arbeitsplatzes wünschen. Ich bin der Meinung, dass sich beide Gruppen der Risiken bewusst sein sollten, die entstehen, wenn man nicht in sich selbst investiert.
Die Täuschung einer Arbeitsplatzsicherheit
Ein Freund erzählte mir eine Geschichte über seinen Chef. Ein anderer Kollege hat die Firma verlassen und ist zu einem Konkurrenten gewechselt, und dieser Chef hat ihnen gedroht, dass es Konsequenzen haben werde, wenn sie weiterhin Kontakt zu dem Kollegen hielten.
Dieser Freund saß während des gesamten Mittagessens mit mir zusammen und grübelte, ob er sich mit diesem Freund am Wochenende treffen sollte, da sie sich verabredet hatten.
Ich fragte ihn: „Warum wohnst du dort?“ Und er antwortete: „Weil es mir wichtig ist, dass es sicher ist.“
Ich weiß, das ist ein extremes Beispiel, und die meisten Jobs und Chefs sind nicht so schlimm. Fakt ist aber: Wenn man einen Job hat, ist man finanziell von jemand anderem abhängig. Es muss nicht unbedingt ein fieser Chef gewesen sein, der einen gefeuert hat; vielleicht ist die Firma pleitegegangen. Es wird gespart. Die Abteilung wird aufgelöst. Was auch immer der Grund sein mag – man hat keinen Einfluss darauf.
Ich will dich nicht dazu überreden, deinen Job zu kündigen, oder dir ein schlechtes Gewissen einreden, weil du einen guten Job willst. Jobs können toll sein. Ich sage dir aber, dass du alles tun musst, um mehr Kontrolle über deine finanzielle Zukunft zu erlangen, und die beste Investition, die du tätigen kannst, ist die in dich selbst.
Du wirst dich niemals selbst entlassen.
In sich selbst investieren
Das Beste, was du langfristig tun kannst, ist, in dich selbst zu investieren. Das kann (und sollte) auch neben deiner Festanstellung geschehen. Ich habe früher als freiberuflicher Animator für verschiedene Studios gearbeitet. Auch wenn es keine Vollzeitstelle war, war ich angestellt. In dieser Zeit habe ich kontinuierlich in mich selbst investiert. Ich habe jahrelang an meiner Animationswebsite und meinem YouTube-Kanal gearbeitet und deren Einnahmen stetig gesteigert. Anfangs reichte es nicht zum Leben, aber es wurde langsam besser.
Als die Studios wochen- oder sogar monatelang nicht anriefen, hatte ich wenigstens ein gewisses Einkommen, auf das ich zurückgreifen konnte. Schließlich wurde die freiberufliche Tätigkeit nur noch eine Option.
DAS nenne ich Sicherheit.
Mach deine Arbeit. Such dir einen Job. Vergiss nur nicht, weiterhin in dein eigenes Projekt/Unternehmen/Blog/Etsy-Shop/Podcast/YouTube-Kanal oder was auch immer für dich funktioniert, zu investieren.
Ein Job ist immer nur vorübergehend. Achte daher stets auf deine Sicherheitsnetze und Zukunftsperspektiven.
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